EINE LÖSUNG AUF DER BASIS VON MICROSOFT SHAREPOINT © UND MICROSOFT DYNAMICS NAV ©

Generische WebParts

Dynamics NAV – Sharepoint Integration


 

Die Aufgabe

Es mussten bestehende Kundenportale auf der Basis unterschiedlicher Technologien abgelöst und funktional aufgewertet werden. In diesem neuen Portal sollen die Inhalte von Dynamics NAV interaktiv präsentiert und modifiziert werden können.

Neben diesen funktionalen Anforderungen sollte ebenso ein integriertes Dokumentenmanagement angeboten werden. So hat man sich entschlossen eine Lösung auf der Basis von Microsoft SharePoint 2007 © zu implementieren. Eine weitere wichtige Entscheidung wurde getroffen, als klar war, dass über 460 individuelle interaktive Seiten zu implementieren waren. Hier entstand die Idee zu den Generischen WebParts.

Die Idee

Drei WebParts sind zu entwickeln, die untereinander kommunizieren können und Ihr Aussehen und Verhalten von Konfigurationsdaten erhalten.

Diese werden im Folgenden Search-Part, List-Part und Detail-Part genannt. Im Anzeige-Modus holen sich die WebParts die Daten aus der Portal-Datenbank im Schreibe-Modus werden Änderungen direkt an Dynamics NAV gesendet. Somit sind Änderungen sofort auf beiden Plattformen sichtbar.

Der Portalentwickler platziert beliebig viele dieser WebParts auf einer neuen SharePoint Seite und weist diesen Namen zu, die zuvor in Dynamics NAV konfiguriert werden. Fertig. Klingt einfach und ist es im Prinzip auch. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, vernünftige Konfigurationsdaten bereit zu stellen.

Statt jedes WebPart manuell zu erstellen kann bei der Verwendung von generischen WebParts auf Codierung komplett verzichtet werden. Lediglich wenn weitere Bedienelemente fehlen, können diese einfach in die bestehende Systematik eingebaut werden. Das Framework der dynamischen WebParts unterstützt den Entwickler hierbei.

Wenn die Webseite 2 mal ruft

Die Darstellung eines generischen WebParts steht erst dann fest, wenn die Webseite geöffnet wird. Dies erfolgt in zwei Schritten.

  1. Es wird die Konfigurations-Datenbank befragt. Dem Ergebnis entsprechend werden die darzustellenden Elemente vorbereitet.
  2. Es wird die Portal-Datenbank befragt. Dem Ergebnis entsprechend werden die oben vorbereiteten Elemente mit Inhalten versehen und anschließend das Ergebnis dargestellt

Aus 3 macht 7

Zu den ersten 3 in der ersten Konzeption geplanten generischen WebParts gesellen sich weitere hinzu. Im Laufe des Projektes wurde entschieden den Webauftritt attraktiver zu gestallten. Produkbilder, Grafiken und komplexere Berichte werten die eher sachliche Darstellung auf. Ein Strukturelement erleichtert die Navigation und führt zu einer übersichtlichen Darstellung.

Das TreeView-Part

Das Tree-View-Part ließt die zur Konfiguration passende Dokumentenstruktur von SharePoint aus und stellt diese in einer schönen von Windows bekannten Baustruktur dar.

Das Image-Part

Die in einer Bibliothek auf dem SharePoint Server liegenden Bild-Dokumente werden hier abhängig von den in der Portal-Datenbank gespeicherten Werten in Form einer Galerie dargestellt.

Das Chart-Part

In diesem generischen WebPart wird lediglich ein Darstellungselement mit Daten bestückt. Eine dynamische Erzeugung weiterer Elemente ist nicht nötig. Somit entfällt eine Kommunikation mit der Konfigurations-Datenbank. Die Portal-Datenbank liefert die Daten und das Chart-Part präsentiert diese in ansprechende und aussagekräftige Tortendiagramme.

Das Report-Part

Weil auch in diesem Projekt nicht alles generisch erledigt werden kann, wurde zu allerletzt das Report-Part entwickelt. In dieses generische WebPart kann jeder Bericht, der auch vom Microsoft Reporting Services verarbeitet werden kann, eingebunden werden. Auch hier werden alle notwendigen Informationen aus der Konfigurations- und der Portal-Datenbank ausgelesen um den richtigen Bericht mit den richtigen Daten zu füttern.